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Kunstgalerie

Hier seht Ihr einige von Saschas digitalen Kunstwerken.


Bei Interesse meldet Euch gerne bei uns.

Neuronale Divergenz #181

Neuronale Divergenz #181

„Neuronale Divergenz #181“ ist eine bildgewordene Spannungseinheit – ein ästhetischer Diskurs über das Verhältnis von organischem Ausdruck und maschineller Struktur, von emotionaler Geste und algorithmischer Reproduktion. Das Werk entwirft keine Synthese, sondern eine kontrollierte Spaltung: zwei Seiten eines neuronalen Prozesses, der sich selbst spiegelt, überlagert, widerspricht.


Die linke Bildhälfte atmet in warmen Farbspektren, durchzogen von vegetativen Formen, dynamischen Linien, fast wie ein barockes Fresko in Flammen. Die rechte Seite hingegen verläuft kühl, verdichtet, präzise – technologische Ornamente, Zahnräder, Schaltkreise, Skalpelle der Logik. In der Mitte: der Bruch. Oder das Interface.


Diese Divergenz ist nicht zerstörerisch, sondern erkenntnisfördernd: Die Maschine ist nicht das Gegenteil der Kunst, sondern ihr Verstärker. Traditionelle und künstliche Bildwelten existieren nicht getrennt – sie oszillieren ineinander, wie zwei Bewusstseinszustände im selben System.


„Neuronale Divergenz #181“ ist kein Versuch, Gegensätze aufzulösen.


Es ist ein visuelles Protokoll ihrer produktiven Spannung – ein Manifest der Koexistenz von künstlerischer Intuition und künstlicher Intelligenz.


Technik: hybride Synthographie

Jahr: 2023

Künstler: Sascha Dirk Holzmann

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Nullimpuls

Nullimpuls

„Nullimpuls“ ist eine visuelle Meditation über das Verstummen innerer Bewegung.


Der Protagonist steht nicht vor einer Wahl – sondern im Schatten eines übermächtig erscheinenden Zustands, in dem keine Wahl mehr möglich ist.


Dieses Werk spricht nicht von Schmerz, sondern von der Abwesenheit der Fähigkeit, ihn zu empfinden.


Es ist nicht die Dunkelheit, die erschreckt – sondern das bleischwere Fehlen jeder Bewegung oder Richtung.


Inmitten eines scheinbar monumentalen Systems ohne Ursprung und ohne Ziel erstarrt das Subjekt: reglos, bei vollem Bewusstsein – im Zustand des Nullimpulses.


Technik: hybride Synthographie

Jahr: 2024

Künstler: Sascha Dirk Holzmann

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The artificial Mind of the Artist

The artificial Mind of the Artist

„The Artificial Mind of the Artist“ ist eine visuelle Spekulation über das künstlerische Bewusstsein im Zeitalter maschinell erzeugter Imagination. Die zentrale Figur – ein überdimensionales, techno-organisches Gesicht – erscheint zugleich menschlich, maschinell und mythologisch. Ihre Oberfläche ist durchzogen von Formeln, Schaltkreisen, Uhrwerken, Datenpunkten und kartografischen Linien. In ihren Augen spiegelt sich nicht die Seele, sondern ein System.


Dieses Werk entwirft eine neue Ikonografie der Kreativität: eine, in der Intuition nicht mehr rein menschlich, sondern kybernetisch vermittelt ist. Der Künstler wird zur Plattform, seine Vorstellungskraft zur Matrix aus gespeisten Fragmenten, historischen Texturen und algorithmischer Kombinatorik.


Die Landschaft ringsum – archaisch, fast griechisch-ruinös – verweist auf die Herkunft der Kunst als Kult, als Symbol, als Ritual. Die Figur selbst jedoch entstammt einem posthumanen Prozess: einer Kunst, die nicht mehr allein vom Individuum ausgeht, sondern vom neuronalen Netzwerk.


„The Artificial Mind of the Artist“ zeigt nicht, wie Kunst heute entsteht – sondern woher sie sich speist, wenn Schöpfung nicht länger exklusiv menschlich ist.


Es ist ein Porträt des Bewusstseins, das sich neu zusammensetzen muss – in einer Welt, in der Maschinen träumen lernen.


Technik: hybride Synthographie

Jahr: 2024

Künstler: Sascha Dirk Holzmann

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The Collapse Machine

The Collapse Machine

„The Collapse Machine“ ist eine visuell überwältigende, dystopische Reflexion auf das postfaktische Zeitalter – eine Ära, in der sich Glaube, Liebe und Hoffnung zunehmend aus traditionellen humanistischen und religiösen Kontexten lösen und sich stattdessen in neue, oft toxische Ersatzsysteme verlagern.


Das Werk zeigt eine zerstörte Freiheitsstatue mit glühenden Augen, von Ketten umschlungen, verwittert, von Technologie und Symbolen der Gegenwart zerfressen. Die Szenerie ist eine groteske, apokalyptische Vision der USA im Bann politischer Radikalisierung (z. B. MAGA), kapitalistischer Ausschweifung und algorithmisch getriebener Propaganda. Im Hintergrund: das US-Kapitol – Symbol demokratischer Ordnung, nun eingebettet in ein Chaos von sozialen Medien, digitalem Fanatismus und postideologischer Leere.


„Glaube, Liebe, Hoffnung“ sind keine Konstanten – sie wandeln sich mit der Gesellschaft. Dieses Bild stellt die Frage: Woran glauben Menschen, wenn klassische Systeme scheitern? Die Antwort: An Ersatzreligionen. An Nationalismus. An Konsum. An Influencer. An Apokalypse.


Diese Arbeit ist ein Kommentar auf genau diesen Wandel – auf den Kollaps kollektiver Werte, den Zusammenbruch von Orientierung inmitten einer durchkommerzialisierten, medial überreizten Welt. Sie zeigt nicht, was Glaube, Liebe, Hoffnung sind, sondern wohin sie verschwinden, wenn sie nicht mehr aus sich selbst schöpfen.

„The Collapse Machine“ ist eine notwendige Störung – ein visueller Einspruch gegen Schönfärberei. Es zeigt die Kehrseite: das Resultat, wenn Glaube zur Ideologie, Liebe zur Projektion, und Hoffnung zum digitalen Placebo wird.


Technik: hybride Synthographie

Jahr: 2024

Künstler: Sascha Dirk Holzmann

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